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  • Celler Jugendkonferenz 2019

Partnerschaft für Demokratie in Celle

Die Partnerschaft für Demokratie in Celle ist Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben! und wird gefördert vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.

Mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und gegen jede Form von Extremismus. Gefördert werden hierzu Projekte in ganz Deutschland, die sich für ein vielfältiges, respektvolles und gewaltfreies Miteinander einsetzen.

Die Kernziele der aktuellen Förderperiode (2020 bis 2024) lauten:

  • Demokratie fördern
  • Vielfalt gestalten
  • Extremismus vorbeugen

Celle ist aktuell eine von etwa 300 Städten und Landkreisen, die den Zuschlag für die „Partnerschaften für Demokratie“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bekommen hat. „In 2020 stehen für die Partnerschaft für Demokratie in Celle rund 125.000 Euro zur Verfügung. Mit der Förderung soll die bisherige erfolgreiche Arbeit von Vereinen und Initiativen, die sich für Demokratie einsetzen, nachhaltig unterstützt werden“, sagt Celles Oberbürgermeister Jörg Nigge.

  • Konzert gegen Rechts

    Das Konzert konnte aufgrund der Corona Pandemie nicht umgesetzt werden. Hier wurde anstelle des Konzerts eine Poerty Slam Veranstaltung für Schüler*innen in der CD-Kaserne als eine schulpolitische Veranstaltung durchgeführt.

  • Ausstellung „Was los Deutschland?“ zum Thema Islamdebatte

    Seit 2019 tourt die Ausstellung „Was´ los, Deutschland!? Ein Parcours durch die Islamdebatte“ sehr erfolgreich durch Deutschland. 2020 soll diese nun zurück an ihren Entstehungsort – Celle – kehren. Die Hauptzielgruppen der Ausstellung sind: Schüler*innen ab Klassenstufe 9. sowie Jugend- gruppen aus Kontexten wie: Sportvereinen, Jugendtreffs o.ä.. Die Ausstellung soll vom 14.09.2020 bis 25.09.2020 in der Alten Exerzierhalle gezeigt werden und verknüpft Erkenntnisse aus der systemischen Strukturaufstellung (Psychologie), Theaterpädagogik, Spielentwicklung, Museums- pädagogik, Islamwissenschaft, Kulturanthropologie & Jugendmarketing. „Was‘ los, Deutschland!?“ ist eine Auseinandersetzung zu einem der meistdiskutierten Themen unserer Zeit, sie informiert, interveniert und fordert zur selbständigen Reflexion auf. Sie unterstützt junge Menschen darin populistischen und menschenverachtenden Meinungen und Ideologien entgegenzutreten und die Welt in ihrer Komplexität wahrzunehmen. Gleichzeitig wird zum Nachdenken über gesellschaftliche Fragen angeregt, wobei die zentrale Frage lautet: „Wie wollen wir in dieser Gesellschaft leben?“. Der Kern der Wanderausstellung kann als eingefrorenes Theaterstück beschrieben werden, kombiniert mit einer systemischen Strukturaufstellung. Besucher*innen bewegen sich durch eine multimediale Szenerie von 27 lebensgroßen Figuren in 12 Szenen, die jeweils für sich, aber auch im Zusammenhang stehen.

  • Wehrhafte Demokratie stärken, Ausgrenzung entgegentreten IV

    Wir möchten ein thematisch ausgesuchtes Programm aus zehn Dokumentar- und Spielfilmen zeigen. Die Filme werden quartalsweise terminiert, um aktuelle Neuerscheinungen berücksichtigen zu können. Schulen im Landkreis und Stadt werden eingeladen, die Filme vormittags zu sehen.

    Unser Programm richtet sich aber nicht nur an SchülerInnen, Jugendliche und Multiplikatoren wie LehrerInnen, sondern an alle Bürger – denn jeder Bürger kann dafür sensibilisiert werden, sich gegen Ausgrenzung zu wenden und sich für Demokratie zu engagieren.

    Wir beschränken uns dabei nicht auf das bloße Präsentieren der Filme, sondern laden RegisseurInnen, ReferentInnen und RepräsentantInnen der Kooperationspartner ein, moderieren die Filme und schließen mit einer Diskussionsrunde ab.

  • Vielfalt schafft Schutz vor Hass und Ausgrenzung

    Konnte leider aufgrund der Corona Pandemie nicht umgesetzt werden.

  • Respekt fremder Kulturen

    „Der heimatlose Prinz“

    Am Beispiel von ausgesuchten Künstlern sollte verdeutlicht werden, wie schwer es ist, ein neues berufliches Leben in fremden Kulturen zu beginnen. Als historisches Beispiel wurde die Lebensgeschichte des palästinensischen Künstlers Jussuf Abbo gewählt, der in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine bemerkenswerte Künstlerkarriere machte. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft wurde seine Karriere mit Beginn der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland jäh beendet, und er musste mit seiner Familie nach England fliehen. Das Besondere der im Atelier 22 gezeigten Ausstellung ist, dass das Leben Jussuf Abbos von dem Künstler Said Baalbaki präsentiert wird, der aus dem gleichen Kulturkreis stammt.